Tag 22 – Besuch weiterer Hilfsprojekte
Die Party war für unsere Truppe gegen 24 Uhr vorbei und wir fuhren ins Hotel zurück, da wir wussten, dass der nächste Tag auch anstrengend wird. Rainer und Jörg blieben länger im Blue Kitchen und fuhren zusammen mit den Inschallah Jungs im Taxi zurück.
Erste Station war die Ceesay Nursary School. Bereits auf den letzten Metern zur Schule wurde wir von den Müttern der Kindern euphorisch begrüßt. Die kleinen Steppkes sind extra für uns am Samstag in die Schule kommen (die Armen) und sangen uns zur Begrüßung ein Ständchen. In der gut ausgerüsteten Schule mit 100 Schülern übergaben wir das alte ausgemusterte Notebook von Stefan, welches uns die IT-Abteilung von FrieslandCampina vermacht hat. Der Schulleiter war völlig irritiert von so einem wertvollem Geschenk, freute sich aber über die neuen Möglichkeiten, die er damit hat. Schnell wurden noch eMail-Adressen ausgetauscht, um den Support für das neue Gerät zu sichern. Rastlos wie bereits in den letzten Tagen, ging es weiter zum Manduar Healthcenter, was unter Führung der Afrikahilfe e.V. steht und von der DBO unterstützt wird. Das Healthcenter, das die gesamte Region versorgt, wird gerade erweitert, um die jährlich 10.000 Patienten aufnehmen zu können. Hier haben wir auch das gesponsorte Mikroskop übergeben, dass gute Dienste leisten wird.
Wieder zurück in Serekunda ging es an den Kreisverkehr. Am Vortag haben unsere Freunde aus Uelzen und Alex ihren gesamten Inhalt ihrer Autos losgeschlagen. Das wollten wir auch. Die Resonanz war aber sehr verhalten. Neben einer Decke, 2 Flaschen Öl und den Daktec Sandboards sind wir nichts los geworden. Doch das Snowboard von Steffi haben wir noch verschenkt. Der Junge wußte zwar nicht was er damit soll, freute sich aber trotzdem ein Loch in den Bauch.
Das Auto war leer. Die Ersatzteile sind wir zwar nicht losgeworden, aber der Käufer wird sich freuen. Dreckig war Hummel aber immer noch. Direkt neben der Zufahrt unseres Hotels gab es eine Tankstelle mit Waschcenter. Eigentlich war der Plan, dass wir Hummel selbst zu waschen. Aber kaum mit den Vorderreifen die Auffahrt berührt, winkte uns ein freudlicher Putzteufel und wollte uns bei der Reinigung behilflich sein. Letztendlich haben wir unser tapferes Rallyecar doch nicht selbst gewaschen. In knapp einer Stunde stand ein Neuwagen vor uns und wir waren froh auch diesen Punkt auf unserer Agenda streichen zu können. Die Versteigerung kann kommen.









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